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             Tier A fragt Tier B: "Was bist Du denn?" Tier B: "Ein Wolfshund, meine Mutter war ein Hund und mein Vater ein Wolf." Tier B fragt Tier A: "Und was bist Du?"
Tier A: "Ich bin ein Ameisenbär".
Tier B empört: "Glaub ich dir nicht!"
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Hier m�chte ich �ber meine Freizietaktivit�ten berichten:

Seit meiner Jugend in Schleswig-Holstein interessiere ich mich für die Jagd, war damals auch schon als Treiber tätig, fand aber nie Zeit, den Jagdschein zu machen und hatte auch kein Geld für diese kostspielige Aktivität. Das änderte sich erst durch Klaus Steffens (Dank dafür!) Er ermutigte mich (trotz meines Alters) doch einfach die Prüfung zu machen. Nachstehend daher etwas zu meinen jagdlichen Aktivitäten. Meine Mitjäger Milow und Finley  haben jeweils ihre eigene Seite (auf die Namen klicken).
Die Aktivitäten "Motorrad" und "Segeln" habe ich eingestellt, verblieben sind mir, neben der Jagd, meine Hunde, ein wenig der Musik und die seltene Reisen. Deshalb finden sich die "Alt-Hobbys" jetzt auf einer NEUEN SEITE HIER: Meine - früheren - Hunde, die Musik (Fastaufgabe 2013), Segeln (Aufgabe 2012), Motorräder (Aufgabe 2009).

 

Auf dieser Seite sind auch Bilder erlegter Tiere oder Trophäen zu sehen.

Wer das NICHT sehen will, bitte die Seite sofort wieder verlassen!


31-07-1843 Boe - 1 Rk - 22(3) Krae - 5(2) Kei - 1(3) Ba - 4 DH - 3 RH - 1 Hb - 1 Sp - 2 Ox - 2 Wk - 1 WWGn -1 WBk - 1 StGn - 1 IMP - 1 Kd - (8) ges. 99
Auf dieser Seite findet sich meine AKTUELLE JAGD
von 2016 bis heute. 


HIER finden Sie einige allgemeine Meldung rund
um die Jagd

HIER finden Sie meine jagdlichen Fortbildungen

HIER KLICKEN GEHT ES WEITER MIT BILDERN usw.
MEINER JAGDEN VOR 2016 bis zum Beginn 2008.

Es gibt einmalige (?) Bilder von afrikanischen Wildtieren im Schnee aus Südafrika.

<---------- Links ein Teaser.

Normalerweise haben es Giraffen und Elefanten in der Wildnis von Afrika eher mit Hitze zu tun. Normalerweise. Denn derzeit kämpfen einige Tiere in Südafrika mit ganz anderen Witterungen. Ein Kaltluftgebiet hat manchen Teilen des Landes am Wochenende 08./09.09.2018 Schnee beschert - und der blieb sogar liegen. Die eisige Landschaft überraschte viele Wildtiere in Sneeuberg, einem Gebirgszug im Zentrum des Landes, hier sind die Berge bis zu 2500 Meter hoch.

Die Bilder wurden auch dem Spiegel (mit s.o. Story) veröffentlicht: (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wintereinbruch-in-suedafrika-giraffen-im-schneea-1227527.html).

 

Die Copyright-Inhaberin der Bilder ist Kitty Viljoen aus Graaff-Reinet

https://www.instagram.com/kittyviljoen/.

Die Aufnahmen wurden auf dem Asanta Sana Game Reserve gemacht. Das liegt genau auf halber Strecke zwischen Graaff-Reinet und Cradock.

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Fast von Beginn der Zeit meines ersten Jagdscheines jage ich viel ausserhalb von NRW. Mein erstes Stück Schalenwild habe ich z.B. 2008 in Österreich erlegt. Besonders Tschechien (Bockjagd), Türkei (Keiler), Brandenburg (Damhirsch), Polen (Rothirsch), Ungarn (Rothirsch) und total begeistert in Namibia.  "Zu Hauses" ist der "Ort der Fleischjagd". Für mich ist die Auslandsjagd die Alternative zum Schwachsinn der Jagdpolitik in Deutschland. Aber auch für die Auslandsjagd brauchen wir Jäger eine starke Interessenvertretung, auch wenn viele Länder sowie der Tierschutz auf uns Trophäenjager angewiesen sind. Ich empfehle eine Mitgliedschaft im IVA. HIER  oder rechts das IVA-Logo klicken!

 


Hier können Sie einige meine Artikel aus dem "Durchblick", der Verbandszeitschrift des IVA, lesen:
Namibia 2/ 2014; Polen-Hirschbrunft 1/ 2015; Aujeszky-Krankheit 2/ 2015 , Tschechien-Bockjagd 1/ 2016.
Nachhaltige Bejagung ist Artenschutz, 1/ 2017, Vorbereitung auf die Jagd in Namibia", 2/ 2017
Vorträge: 10 Jahr Bockjagd Tschechien, Hirschbrunft, Bleifrei. (jeweils anklicken). 
 
       

Ab hier finden Sie (eigene) Meldungen rund um die Jagd und persönliche Jagderlebnisse

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Unser Seminar in Petersberg am 07. und 08. September 2018 hatte erstmals wieder steigende Teilnehmerzahlen (25). Das Schießen im Schießkino Janka war, diesmal 3 h, mit 17 Teilnehmern, entspannt und schön. Wir hatten keine Vorgaben für das Schießen gemacht, überwiegend wurde auf Drückjagdszenen geschossen, aber auch auf Afrikafilme.

 Was lag auf der Mitgliederversammlung an? Das Wichtigste:  Wir haben eine neue Satzung, der DSGVO wurde Tribut gezollt, Die MV hat die Beiträge einstimmig auf 90,- € festgelegt, (Jungmitglieder weiterhin 25,-€).  Über Weiteres und die Vorträge der Tagung wird im nächsten "Durchblick" berichtet.


 

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Einzige Bockjagd in Tschechien für 2018          
Unsere übliche Jagd in Tschechien stand 2018 unter "unglücklichem Stern". Mai 2018 wurde erstmals eine
"Apostille" (Überbeglaubigung des notariell beglaubigten Jagdscheins durch den Landgerichtspräsidenten)
verlangt, und das zwei Tage vor Abfahrt. Somit fuhren wir im Mai zum Aufgang der Bockjagd nicht. Vor
meiner Namibiareise hatten wir dann aber alles zusammen: Horst, Rüdiger, Christof und ich fuhren nach
Jihlava. Aus Termingründen vom 06.08. - 11.08. 
Auch das erwies sich als Problem, es war SEHR heiß (bis 34°), die Brunft
fast erloschen oder in die Nacht verlegt. Ich hatte viele Ansitze ohne
Anblick von schießbaren Böcken und nur zweimal Erfolg.
  
Auch aus anderen, hier nicht zu erörternden Gründen, ist es möglich
das meine schönen, über zehn Jagdjahre gehenden, Reisen nach
Tschechien zu einem Ende kommen.
     
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Am Mo 06.08.18, Bily Kamen, 20:00, 160 m, 6 Jahre alt 98,95 CIC-Pkt., 15 kg            
 

Apostille

Apostille ist die vereinfachte Legalisierung von Urkunden. Das Ziel der Apostille ist es, dass das legalisierte Dokument bei öffentlichen Ämtern und Behörden entgegengenommen werden kann. Apostille, oder die vereinfachte Legalisierung von öffentlichen Dokumenten, wird nur in den Staaten angewandt, die sich der Konvention von Den Haag (vom 05. Oktober 1961) angeschlossen haben. In diesem Fall behält das apostillierte Dokument seine juristische Kraft in sämtlichen Mitgliedsstaaten der Konvention von Den Haag. In allen anderen Fällen muss das Dokument konsularisch legalisiert werden (im Ministerium der Justiz, im Ministerium des Inneren des Ausgangsstaates und im Konsulat oder in der konsularischen Abteilung des Zielstaates). Die Legalisierung einer Urkunde dient dazu, dass diese Urkunde im Territorium eines anderen Staates juristisch anerkannt wird. Legalisierung ist die Bestätigung der Zuständigkeiten der Beamten oder Angestellten, die Echtheit der Unterschriften und des Siegels/Stempels, welche im jeweiligen öffentlichen Dokument vorkommen. Es gibt eine ganze Reihe von Dokumenten, welche keine Apostille und keine konsularische Legalisierung benötigen. Zu diesen zählen beispielsweise Verträge, Rechnungen, Lieferscheine und andere Handelsdokumentation für die Außenwirtschaft. Für diese muss unter Umständen eine gesonderte Legalisierung in der IHK des Ausgangsstaates und dann im Konsulat des Zielstaates erfolgen. Ansonsten wird den Vermerken der Zollorgane Glauben geschenkt. Wenn die Behörde, welche das Dokument anfordert, keine Legalisierung benötigt, wird diese nicht gemacht. Die Legalisierung des Dokumentes erfolgt stets auf dem Territorium des Landes, welches das Dokument angefertigt hat. Die Dokumente in die staatlichen Organe einreichen, um die Apostille einzutragen, darf jeder, der das Dokument mitführt, und nicht nur der Inhaber dieses Dokumentes.

Liste der Staaten, welche sich der Konvention von Den Haag anschlossen (Auszug):

Albanien - Armenien - Australien - Belgien - Bulgarien - Dänemark - Estland - Finnland -Frankreich - Griechenland - Großbritannien - Irland - Island - Israel - Italien - Japan - Kasachstan - Kroatien - Moldawien - Monaco - Niederlande - Norwegen - Österreich - Polen - Rumänien - Schweiz - Spanien - Tschechien - Ukraine - Ungarn - Weißrussland - Zypern

 
Am Mi 08.08.18, Pistov, 05:15, 120 m, leider nur 3 Jahre alt, 63,38 CIC-Pkt., 14 kg            

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ASTRA HUNTING Namibia 2018

   

Ich war mit meiner Frau Ruth (Nichtjägerin) und einem weiteren Jäger vom 16.07. - 29.07. 2018 in Afrika, (Zeit in Namibia vom 17. - 28.07. = 12 Tage) auf der Astra - Jagdfarm von Stefan Goldbeck. Der Flug mit Air Namibia von Frankfurt dauert ca. 10 h und ist derzeit ohne Zeitunterschied. In meinem Alter (67) ist economy nicht mehr erträglich, denn die Flieger sind fast immer ausgebucht. Die Farm liegt verkehrsgünstig ca. 1 h von Windhoek und ca. 30 min vom Windhoek-Airport. Abholung und Rückfahrt zum Flughafen waren als Service inkludiert. Auf der Farm wurden wir von 9 Vierläufern, darunter auch Labradore, wie vor vier Jahren, freudig begrüßt. Ich hatte 10 Jagdtage und wir waren mehrfach auf weiteren Farmen (z.B. Elefant Lodge) und in Windhoek. Stefan ist ein außergewöhnlich guter Jagdführer und Jäger, von dem Ruth und ich das Glück hatten, geführt zu werden. Der Wildreichtum der Farm ist unglaublich, was NICHT auf Stefans Farm vorkommt, hat er als Kooperationen mit Nachbarfarmen. Das bejagbare Gebiet ist bis 240.000 ha groß. Am 23.07. haben wir einen eintägigen Ausflug nach Windhoek „in die Geschichte Namibias“ unternommen und auf der "Independence Road" (ehm. Kaiser Wilhelm Str) bei deutschsprachigen Händlern Buschmann-Kunst erworben. Am höchsten Aussichtpunkt standen wir unter freundlichem Polizeischutz (6 Personen), die unsere Ferngläser sehr bewunderten. Am 25.07. waren wir auf der „Okambara“-Farm („Elefant Lodge“). Deren Vielzahl an  Wildarten, auch Elefanten, Giraffen, Spitzmaulnashörner, Paviane usw. war sehr beeindruckend.

Die Jahreszeit war der "afrikanische Winter", Nachts oft um 8° C (geht angeblich manchmal bis - 9° C), am Tag um 20 - 25° C (geht bis 30° C), ist aber sehr zu empfehlen, weil es NIE regnet und Reptilien (Schlangen), Skorpione und Insekten wenig aktiv sind. Das „Kriechen auf allen Vieren“ empfand ich so als „stressfreier“. Alles Wild wurde von mir mit meinem Jagdführer „erpirscht“ (zum Teil auch auf einige Kilometer). Meine Schussentfernungen (mit ASV) waren für Afrikaverhältnise diesmal recht gering, rd. 100 -140 m (lasergemessen). Sehr stolz bin ich, dass ich für fünf Abschüsse nur fünf Patronen brauchte, Wasserbock und Kudu lagen im Knall, die beiden Gnus und der Impala nach kurzer Todesflucht. Ich habe meine jagdlichen Träume für diese Reise übererfüllt. Besonders der Kudu, den ich 2016 nicht bekam, hat mich gefreut. Insgesamt erlegten wir mit 2 Jägern in der kurzen Zeit sieben Trophäenträger (Mein Mitjäger noch ein Hartebeest und einen Warzenkeiler).

Ich habe für unsere zahlreichen Bilder eine Extra-Seite angelegt. HIER klicken !

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Mi 18.07.18 16:15 erste Beute: Weißwedelgnu auf der Pirsch, 140 m, 1 Schuß, kurze Todesflucht ca. 30 m        

 

   
Fr. 20.07.18, 15:45, Wasserbock auf der Pirsch, 106 m, 1 Schuß, lag im Knall.         

 

   
Sa 21.07.18, 08:35, Streifengnu auf der Pirsch, 120 m, 1 Schuß, kurze Todesflucht, ca.50 m.        
   
Di 24.07.18, 08:40, Impala auf der „Rhino“- Pirsch, 110 m, 1 Schuß, kurze Todesflucht, ca. 30 m. Eine „ewige“ Erinnerung, rundherum waren von uns 6 „Black Rhinos“ ausgemacht worden. Stefan lobte mich, dass ich dennoch die Pirsch wagte.    
     
Mi 25.07.18, 16:15, Okahambra („Elefant-Lodge“), auf der Pirsch, 110 m, alter Kudubulle, 1 Schuß, lag im Knall.  Wir hatten vorher schon ca. 1 h einen Kudubullen auf 240 m vor, aber er wollte sich nicht breit stellen und 240 m auf den Stich bei starkem Wind zu schießen erschien mir „unwaidmännisch“ risikoreich. Als ein paar Kudukühe vorüberzogen, sprang er eiligst ab und folgte ihnen. Wir wollten die Kudu-Jagd schon aufgeben. Auf dem Rückweg zur Okahambra-Farm entdeckte ich den o.a. kapitalen Bullen, den wir dann anpirschten. Die Erfüllung meines afrikanischen Trophäen-Traums!!!
Um uns herum diesmal Elefanten!!! 
 
   



     
Black Rhino (Spitzmaulnashorn)  Black-Rhino Fährte Pirschen im "Rhino-Land"    
         
Auffällig ist sicher, das die Spitzmaulnashörner alle abgesägte Hörner haben. Dazu zur Erklärung: Alle "Black Rhinos", anders als "normales Wild, dass dem Grundbesitzer gehört (nicht "herrenlos" wie in DE ist) gehören dem Staat. Die Farmer legen jedoch zusammen, bezahlen Hubschrauber Veterinär und Betäubungsspritze, um alle Jahre die Rhinos zu derem Schutz vor Wilderern zu "enthornen". Ein teurer Service, damit die Gäste Rhinos sehen können,   nicht jagen. Die Hörner bekommt der Staat. Es gehen Gerüchte, sie würden - illegal - nach China weiter verkauft. 14.000,- €/ kg. Ich finde, die Farmer   tun sehr viel und geben viel Geld für den Rhino-Schutz aus. Extrem lobenswert!!!
         
         
 
Der Oryx-Bulle, den ich immer noch nicht habe. Nyala - eine begehrenwerte Jagdbeute Photo Micha L. Rieser Wikipedia Leopardenspur    Bontebok - eine begehrenwerte Jagdbeute Photo Micha L. Rieser Wikipedia
         
         


Elefant   Eland - ein noch offener - jagdlicher Traum
 
 
       
   
Sabal (Rappenantilope) noch ein offener jagdlicher Traum
Die Totale Mondfinsternis am 27.07.2018 gehörte zweifelsohne zu den ganz großen astronomischen Ereignissen unserer Zeit. Mit einer Dauer von 103 Minuten war sie die längste totale MoFi des 21. Jahrhunderts.  In Namibia war die Mondfinsternis in ihrem kompletten Verlauf sichtbar. Etwa 6 Grad unterhalb des Roten Mondes stand Mars, der Rote Planet. Wenn ein Planet sich in der Nähe des Vollmonds befindet, dann steht er zwangsläufig in Opposition zur Sonne und erreicht mithin seine maximale Helligkeit. Diese fällt bei Marsoppositionen wegen der stark schwankenden Abstände zur Erde sehr unterschiedlich aus. Am 27.07.2018 hatten wir es mit einer außerordentlich günstigen Marsopposition zu tun; der Rote Planet erreichte mit -2.8 mag fast seine größte überhaupt mögliche Helligkeit und übertraf sogar den Jupiter an Glanz. Da sich das gesamte Geschehen horizontnah in der Dämmerung abspielte, kamen auch Naturfotografen voll auf ihre Kosten. Selbst der Kalender meinte es diesmal gut mit den Beobachtern, denn die Jahrhundert-Finsternis fand an einem Freitagabend statt.

https://www.photomeeting.de/namibia2018a/

Playlist auf youtube:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLPB-EMO7LklDaPo6WvU1vphLgTWUFxfsS
 


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Jagd im Mai 2018 im Revier      
Am 01.05.2018 habe ich - wie fast jedes Jahr - ab 05:00 auf dem Hochsitz - diesmal "Pferde- koppel" - gesessen. Dort hatte ich - siehe nebenstehendes Bild links - einen Bock, vermutlich 3-5 Jahre, ggf. (für den Jagdherrn reserviert) schießbar, am 08.04. gesehen.
Am 01.05. war es "schweinekalt" (für die Jahreszeit), 3-4° C und recht windig, ca. 7 Bft. Um 05:15 sah ich weibliches Wild und im weiteren Verlauf noch vier weitere weiblich Stücke bis ca. 07:00.
Als letztes den Fuchs auf dem Bild rechts, vermutlich auf der Suche nach frisch gesetzten Kitzen.

Leider hatte ein Jagdkollegen an anderer Stelle, fast auf der Grenze, einen Bock beschossen, der sofort zusammenbrach, aber nach einiger Zeit wieder hoch kam und floh. Zwischenzeitlich hatte er ihn wohl noch sich bewegen sehen, wußte also, dass er noch lebte, aber nicht nachgeschossen. Er sagte, es ging so schnell, er konnte nicht nachschießen. Bei in Augenscheinnahme des Anschusses fand ich Schnitthaar (vom Typ her vermutlich Kruppe)



und  Muskelschweiss, nichts, was auf einen tödlichen Schuß hindeutete. Kein Schweiss auf der vermuteten Fluchtfährte. Alles sah nach Krellschuß aus. Der Jagdherr entschied, erst zum Frühstück (ggf. krank werden lassen) und dann Hund. Ich ließ mir meinen ausgebildeten Hund Milow, inzwischen 7 und mein erfahrenster Schweissfährtensucher, von meiner Frau aus Köln bringen. Bei Frühstück besprachen wir alles genau, ich sollte gemäß §22a BJG in verb. mit §5 UVV die Nachsuche leiten. Uns war allen klar, wenn überhaupt wird es schwer. Kein Schweiss heiß für den Hund eine enorme Forderung der Nase, er kann so eine "Krankfährte" kaum von einer "Gesundfährte" unterscheiden. Krellschuß bedeutet lange schwierige Verfolgung, oft ohne Erfolg. Ich bat einen Jäger mit Waffe ohne Zielfernrohr zur Unterstützung mit zu kommen, der Schütze und der Jagdherr sollten aber am Anschuß zurückbleiben.
Da ich den Hund noch "umladen" und "abliebeln" muße, kam ich als letzter mit dem PKW los.
Als ich ankam, war der Schütze und ein Mitjäger mit seiner Frau (keine Jägerin) bereits auf dem Weg zum Anschuss. Ich konnte nur noch rufen "vertrampelt mir die Fährte nicht!" und hörte als Antwort "hälst Du uns für blöd"?. Im Nachherein hätte ich laut "JA" rufen sollen. Die Gruppe stellte sich ca 1 m vom Anschuß auf. Ich bereitete den Hund vor, Schweisshalsung, z.B. Fang (wg Pollen) waschen und legte meine Ausrüstung (Handschuhe, Schutzbrille, Mütze, Wasser für den Hund usw. an). Milow nahm nach Vorbereitung ("interessant machen") die Fährte an, aber nach rechts, nicht die Fluchtrichtung nach links, wie der Schütze angeben hatte.  Nach der Regel "glaube primär deinem Hund" folgte ich ihm. Nach einigen zig Metern wurde er immer faseliger und ich entschied, dass dies die Hin-Gesundfährte des Bockes sein müßte. Also neu ansetzen. Als wir zum Anschuss zurückkamen, hatten der ungebetene Mitjäger und seine Frau die vermutete Fluchtfährte (natürlich AUF der Fährte, nicht daneben) verfolgt und irrten in Schlangenlinien durchs Unterholz. Ich habe dennoch Milow neu angesezt und er versucht diesmal der Fährte auf der vermuteten Fluchtlinie zu folgen. Aber meine ungebetener Mitjäger und seine Frau hatten das Gelände so gründlich verstänkert, dass er mir nach etwa 100 m mit mehreren Quersuchen bedeutete, das wird nichts.

Ich habe dann schweren Herzens abgebrochen, zu ersten Mal in 10 Jagdjahren.     

Die Lust zur Bockjagd hat fütr dieses Jahr einen argen Dämpfer erfahren.

Ein gerechter Jäger darf so nicht gegen die Waidgerechtigkeit, Gesetze und Verordnungen verstoßen und durch seine "Blödheit" (Eigenzitat) das Wild tierschuztwidrig ggf. leiden lassen.

Ich schäme mich für ihn. 
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Unser Seminar in Wachtberg am 13. und 14. April 2018 hatte - trotz mehrfacher zur Teilnahme auffordernden persönlichen "Werbeaussendungen" unseres Mitglieds Hans-Joachim - leider 4 Teilnehmer weniger als Günzburg. Das Schießen im Schießkino Wachtberg war, diesmal 3,5 h, mit der gleichen Teilnehmerzahl wie in Ulm, entspannt und schön. Statt eines "Großkalibers" war der NRW-Schießnachweis möglich. Alle, die ihn wollten, haben ihn auch bestanden! Auslandsjäger schießen gut! 

Was lag auf der Mitgliederversammlung an? Das Wichtigste:  Kirsten Möbus wurde einstimmig als Vizepräsidentin gewählt, die erste Jägerin in diesem Amt. Der MV musste umfänglich über die Finanzen u.a. des IVA aus der Vergangenheit berichtet werden. Da auch die Beiträge seit Jahren nicht an die Preisentwicklung angepasst wurden, schlägt die MV einstimmig eine Beitragserhöhung auf 90,- €, (Jungmitglieder weiterhin 25,-€), vor, die auf der nächsten MV für 2019 finalisiert werden soll. Über die Vorträge der Tagung wird im nächsten Heft des "Durchblick" gesondert berichtet.
 

     

Rehwild - nächtliche Nachsuch

Am Sonntag, den 07.01.2018 hatten wir IVA-Vorstandssitzung. Um 17:00 kam ein Anruf, Ricke beschossen, liegt nicht, Nachsuche. Ich habe – mit großem Verständnis der Kollegen - unsere Sitzung abgebrochen und bin zur Nachsuche gefahren bin.

Um 18:00 war ich dann mit meinem Hund Milow (7 Jahre; VPS, Sperlingshund) im Revier. Der Jagdherr war schon auch da. Es war schon stockdunkel (dunkle Wolken, kein Mond zu sehen, er kam erst ca. Mitternacht). Der Schütze, ein über 70-jähriger Jungjäger (ein Jahr Jagdschein), hatte in seiner Unerfahrenheit fast alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Er hatte 25 min den Anschuss mit offensichtlich leerer (Batterie!!) Taschenlampe „zertrampelt“, statt mich gleich rufen zu lassen. (An meinem Nachsuchengürtel hängen immer DREI Taschenlampen). In 2017 hatten wir schon mehrere Nach-(alles Tot-) suchen für ihn. Ob man da wg. Aufregung drüber hinwegsehen kann, muss der Jagdherr entscheiden.

Schusszeit war ca. 16:30. Als ich Milow vorbereitete (Schweißhalsung usw.) und routinemäßig die Schnauze (Staub usw. von der Nase) wusch, fing er an ihn, vermutlich gut gemeint, "abzuliebeln", was ich ihm dann untersagen musste. Inzwischen war unsere Jagdaufseherin (eine sehr gute, erfahrene Jägerin) eingetroffen. Ich habe dann Milow abgelegt und selbst den Anschuss untersucht. Fast sofort fand ich Knochensplitter (Röhrenknochen), die auf einen Laufschuss schließen ließen. Absolute „Scheiße“! Mit Laufschüssen gehen die Tiere oft weit, fast wie unverletzt, und sterben erst nach Tagen im Wundbett am Fieber. Besonders im Winter kann das lange dauern. Da ich nach weiteren Splittern auf einen "hohen" Laufschuss schloss, (ggf. sogar die Schulter), beschlossen wir dann, doch aus Tierschutzgründen sofort nachzusuchen. (Tiefe Laufschüsse werden manchmal überlebt, besonders wenn die Wunde beleckt werden kann, und führen zu dreiläufigen Ricken, die fast wie „normal“ wirken, im Revier. Ich wollte ohne Waffe nur mit dem Hund gehen (wg. der Dunkelheit), Die Jagdaufseherin als Schützin 3 m hinter mir. Sie sagte: Im Dunklen KEIN Schuss auf das flüchtige Tier (kein sicherer Kugelfang) sondern nur wenn es am Boden liegt.

Mit ihrer Einstellung, ihrer Erfahrung und ihr als Schützin fühle ich mich mit Milow somit sicher. Der Jungjäger sollte mit dem Jagdherrn, der z.Z. gesundheitlich eingeschränkt ist, am Anschuss warten. Anfangs fanden wir nur wenig Schweiß, (Papiertaschentuchmarkierung durch die Jagdaufseherin) und ich musste Milow in seinem Drang wg. des Gestrüpps usw. oft zurücknehmen. (Eigentlich ein schwerer Führerfehler, der den Hund aus dem Takt bringt, aber es ging nicht anders). Zweimal bin ich auch gestürzt und habe dabei einmal den Schweißriemen fallengelassen, so dass Milow der Fährte "frei" folgte. Aber mein "Superhund" (auch dank seiner Züchterin und Ausbilderin Helga Hansteen) kam von der Fährte auf Pfiff zu mir zurück und arbeitete dann am Riemen weiter. das Tier war mehrere "Kreisbögen" gelaufen, immer durchs Gestrüpp, nicht auf den Wechseln. Der Schweiß wurde mehr und endlich lag das Tier -verendet - in einem Ilexgestrüpp, wo Milow es fand. Wesentliche Teile der Fährtenarbeit hatte aber die Jagdaufseherin erledigt, ich war überwiegen mit dem Folgen des Hundes beschäftigt. Wieder einmal zeigte sich, eine Schutzbrille und Handschuhe sind bei der Nachtnachsuche unverzichtbar. Wie man auf dem Bild sehen kann, fehlt der linke Vorderlauf. Es war eine (ur-) alte gelte Ricke, zum ersten Mal bei Rehwild mussten die Rippen teilweise gesägt werden. Glück im Unglück, Geschoßsplitter (glücklicherweise .30-06, keine Rehwildpatrone) waren bis in die Kammer gedrungen und die Lunge dadurch letztendlich kollabiert, sonst hätten wir das Stück nie bekommen. Das Herz war intakt, daher der weite Gang. Die Jagdaufseherin mit Waffe, Lampen und auch dem Schweißriemen, ich mit dem Reh und Milow frei neben mir, so ging es etliche 100 m zurück. Milow wich mir nicht von der Seite. Als wir Licht sahen, haben wir den Jungjäger gerufen und er übernahm den weiteren Transport. Beim Aufbrechen hat Milow nur einmal am Anus geschnüffelt, nach Ermahnung es aber sofort sein gelassen. Beeindruck hat mich, dass er NICHT EINMAL versucht hat an der Wunde (Wildbret Hygiene) zu schnüffeln.

Das Stück hatte aufgebrochen 16 kg. Da ich mit Milow ohne Fressen los war, sind wir dann nach Hause gefahren, um ca. 23:00 hat er dann einen Teil des Herzen mit seinem üblichen Futter verspeist. Mein zweiter Hund Finley (2 Jahre, auch VPS) hat auch etwas abbekommen. Der war übrigens völlig aus den Häuschen, dass er nicht mit durfte. Aber mit ZWEI Hunden in der Nacht suchen wäre nur als freie (sichere) Totsuche möglich gewesen. 

 Ich habe Finley versprochen, die nächste Nachsuche darf er machen. 

 

 
Vom 05. - 10.11.2017 war ich mit meiner Frau, meinem Hund Milow und meinem Mitjäger Christof zur Muffeljagd in Rasna in der Pension Kolaru in der Nähe von Telc in Tschechien.
Während Christof einen Damspießer und einen Einwachser erlegte ging ich, auch durch einen ärgerlichen Fehlschuss, leer aus. Aber ich wollte ja unbedingt einen STARKEN Muffel.
Gesehen habe ich alle fünf Schalenwildarten, auch einen starken Damhirsch. Milow hingegen war begeistert. Dreimal täglich zum Apportieren,  davon Mittags in den Wald und eine Stunde frei laufen.
Es gibt dort noch keine Wölfe. Auch meiner Frau hat die Auszeit gut getan.
Zum link auf die Seite meines Hundes MILOW HIER KLICKEN
und für meinen Hund FINLEY HIER KLICKEN!
 






Wir hatten vom 01.-02.09.2017 die 41. Seminartagung des IVA  in Ulm / Günzburg, die erste unter meiner Präsidentschaft. Auf dem obigen Bild ein großer Teil der Teilnehmer. Wir haben ein – so die Rückmeldungen -   sehr erfolgreiches Seminar veranstaltet. Insbesondere die drei Stunden  im Schießkino (bis zur letzten Minute genutzt!) am Freitag kamen wegen der entspannten, freund- schaftliche Atmosphäre sehr gut an. Ein großer Dank an die Firma Krieghoff  mit der „Classic“ im Kaliber .470 N.E. und passenden Filmen „echtes Afrikaerleben“ und mit der „Seprio“ (In-Line Repetierer in .30-06 Sp) eine – so viele Teilnehmer – hoch interessante Waffe für die Drückjagd vorstellte. Für beides wurde außerdem von Krieghoff die Munition zur Verfügung gestellt.  Darüber hinaus wurde mit eigenen Waffen umfänglich auf anspruchsvolle Drückjagdfilme trainiert, bei mir waren es 60 Schuss.  Über die Vorträge der Tagung wird im Heft 2/2017 des "Durchblick" gesondert berichtet.
 
                

Am 23.08.2017 haben Milow und ich versucht im Revier Krähen zu jagen. Bekommen haben wir keine.
Die Tiere fliehen einfach ab 500 m Abstand auf die Oberleitungen.
So war die "Ausbeute" das nachstehende Bild vom Sonnenaufgang über dem Siebengebirge.


 
Die "Gruppe Hofmann" fährt seit rund 50 Jahren (Horst Hofmann ist 2017 82 Jahre alt) zur Bockjagd nach Tschechien, meist Mai und August.
In diesen 50 Jahren sind von der Gruppe rd. 2000 Böcke, darunter etliche gute, erlegt worden. Aber nur DREI Goldmedaillen - Böcke.
Die Böcke von links nach rechts:

148,5 CIC - Punkte (3 Tage nach Erlegung)

Revier Pístov

2003

Erleger Franz Westhofen
 
147,2 CIC - Punkte (3 Tage nach Erlegung)

Revier Bilý Kámen

2017

Erleger Harald Schweim
 
139,65 CIC - Punkte (6 Monate nach Erlegung)

Revier Kali¹tĕ

2015

Erleger Horst Hofmann
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Bockjagd  in Tschechien in der Blattzeit 2017 (Juli / Aug.)
Vom 28.07. bis zum 03.08. 2017 war ich - jetzt  zum fünfzehnten Mal - unter der Leitung von Horst Hofmann mit Rüdiger Kern und Christof Schmitz-Greef in Jihlava zur Bockjagd. Horst schoss vier, Christof 3 und Rüdiger einen Bock. Es waren bemerkenswerte Tage, besonders weil es mir gelang - Danke an den mich führenden Jäger - einen Goldmedaillen-Bock und einen weiteren braven Bock zu erlegen. Die "amtliche" Bewertung des "Gold-Bock" nebenstehend. Die ersten Tage (bis Sonntag) war "normales" Sommer-Wetter, dann wurde es unerträglich heiß, bis 37° C in den von mir bejagten Revieren. Ausserdem stand der Mond schön auf "dreiviertel". Somit verlagerte sich die Brunft der älteren Böcke in die Nachtstunden. Ich hatte noch einen Fehlschuss auf 206 m, sonst sah ich nur zu junge oder keine Böcke.     

   
Der Bock ist ein ungerader Achtender und wog erstaunliche 18 kg (aufgebr. o.H.), ist 6+ Jahre alt und kam auf 147,2 CIC-Punkte. Wir warteten an an einen Feldrain auf der Erde sitzend , da es für den angekündigten "Alten" noch zu früh sein sollte. Um etwa 21:00 wollten wir uns seinem "Auftrittspunkt" pirschend nähern, daher war der Schießstock dabei. Vor uns lief heftiges Brunftgeschehen zwischen jüngeren Böcken und Ricken, (mind. 4-6- Paare), ab. Plötzlich erspähten ich den Alten an einem anderen Ort, als zuvor vermutet, er zog langsam auf die Brunftwiese. Aber dann wechselte er die Richtung, wie, um den Platz wieder zu verlassen. So machte ich mich schnell fertig und schoss (überhastet? aufgeregt?).  Leider mußte ich zweimal schießen. Der erste Treffer - vom Pirschstock aus geschossen auf gemessene 170 m - ließ ihn noch durch einen schmalen Waldstreifen abgehen. Ich wollte ihn - warum weiß ich nicht genau, (Instinkt?) - sofort verfolgen und mein Begleiter stimmt zu. Als wir den Waldstreifen durchquerten stand er auf ca. 100 m (geschätzt). Weil der Waldstreifen sehr dicht war, hatten wir Rucksack, Pirschstock (wir vermuteten ja Tot-Suche) zurückgelassen. So legte ich nach quälenden Sekunden, er stand anfangs nicht breit, auf der Schulter meines Jägers auf. Als der Bock sich drehte, schoss ich. Diesmal lag er im Knall. Ich glaube, nach dem ersten - schlechten - Schuss haben wir richtig gehandelt, er war noch fluchtfähig und wäre vermutlich weiter gezogen.

Geschossen habe ich mit selbstgeladener Bleimunition und Nosler-Accu-Bond-Geschoss 11,7g aus meiner Blaser .30-06. Mit dieser habe ich in "Blei"-Ländern schon viel gejagt, auch Namibia, aber ein schlechter Schuss liegt IMMER am "Steuermann". (Der zweite Bock lag wieder im Knall.) Dennoch, ich werde der Sache auch technisch nachgehen.
Den Bock brachten wir auf eine - telefonisch einberufene - "Hegeringversammlung" an einer Hütte im Wald mit Fassbier und Slibovitz. Noch nie ist ein von mit erlegtes Tier von so vielen Jägern photographiert worden. Zum esten Mal in meinen Leben habe ich den Grundsatz gebrochen: "kein Alkohol, wenn eine Waffe dabei ist", und einen kleinen Schluck vom Schnaps genommen. Die Waffe war ja längst entladen und im Auto verpackt. Es ist der erste - soweit sich alle erinnern - jemals in diesem Revier geschossene Gold-Bock.

Für mich ist ein absoluter jagdlich Lebenstraum in Erfüllung gegangen. Und selbst wenn - so unwahrscheinlich es ist - ich noch einen Gold-Bock schießen sollte, diese Trophäe ist zusätzlich als ungerader ACHTER bzw. ZEHNER sicher einmalig. (Der zusätzlich "Auswuchs" auf dem hier unten stehenden Bild ist nach der "Hornfesselregel" zu klein und gilt als Perle, daher KEIN ZEHNER, war die erste Bewertung. Die Nachbewertung in Bonn ergab, dass es sich um einen Grenzfall handelt. 1) Die "Hornfesselregel" gilt nur beim Rotwild. 2) Die meisten intern. Regeln für Rehwild sagen, (z.B. Rowland Ward), das ein Ende mind. 2 cm lang sein muß. Das ist hier, an der längsten Stelle gemessen, erfüllt. Somit wäre es doch ein ungerader "ZEHNER", wie ich schon eine Zeit lang hoffte.      
   
   
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Der zweite Bock, den ich auch auf der Pirsch auf ca. 70 m (erst NACH dem Schuss gemessen, vorher ging alles zu schnell) schoss, war auch alt genug. 5+ Jahre und (aufgebr. o.H.) 16 kg schwer. Ein klassischer Abschußbock von 80,93 CIC-Punkten. Wir hatten seit 04:00 auf einen Sitz ausgeharrt, ohne jeglichen Anblick. Etwa um 06:00 bat ich meinen Begleiter, wir sollten pirschen. Wir probierten erfolglos mehrere Stellen, bis ich an einem Feldrain pirschend, plötzlich diesen Bock, der im Klee fast parallel zog, sah. Glücklicherweise bot der (wasserlose) Graben des Feldrains die Möglichkeit sich zu ducken und fertig zu machen. Ich stellte den Stock mit Gewehr an der Grabenkannte auf, kam hoch, korrigierte die Position und schoss. Der Bock lag im Knall.        ...........................................................................................
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Bockansitz im Revier Ende Juli 2017
Leider kein Bock, aber zweimal ein toller Abend! Die "Familie" kam einen Abend 21:15 - 22-15 und den anderen 21:00 bis 21:45. ............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
 
 
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  Dies ist der erste "Durchblick" des neuen IVA-Vorstandes Probeexemplare können bei mir angefordert werden: IVA-Vorstand@email.de    
 
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Bockjagd  in Tschechien im Mai 2017

Bedauerlicherweise blieb ich im Mai 2017 "Schneider". Daher ersatzweise Bilder der Throphäenschauen!
 
       
Viele Böcke sind gering oder Knopfler, die "guten" hängen bei Auslandsjägern.   Der Marderhund ist verbreitet     
 

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Die Hirsche sind nicht sehr stark, die "guten" hängen im Ausland bei Auslandsjägern.    Auch die jagdlichen Probleme wie die vielen Papilomatose-Fälle wurden angesprochen.    Auch Aktionmykose tritt häufig auf.     
         
TELC :          
       
       
       
     
         
         
         
  Die Trophäen der Auslandjäger sind hier zumindest per Bild vertreten. (Im Bild oben Jagdkollegen aus Bonn).        
         
 


Zwischenzeitlich ein Gast im heimischen Revier...........(nicht erlegt)
     
 
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Meine Seite zum Wolfs-Thema HIER.




Milow, Ruth und ich durften erneut an einer (der 40.) IVA - Tagung teilnehmen. Ich durfte einen Vortrag zum Thema "Der Wolfsmanagementplan" halten.
In der anschließenden Mitgliederversammlung wurde ich zum Nachfolger von Hans-Joachim Schick, der nicht erneut kandidierte, gewählt.   
    





Auf Damhirsch in Brandenburg im Oktober (Brunft) 2016
Vom 23.10. bis 28.10. waren wir mit fünf Jägern im Revier Dippmannsdorf nahe Bad Belzig in Brandenburg. Nur unser Jungjäger hatte Waidmannsheil und zwei Damspießer erlegt, wir anderen gingen leer aus.
Der Grund: Es gibt dank der Wolfsrudel nur noch wenig Wild. Die Jahresstrecke an Damwild in unserem früheren Revier ist von 600 auf 16 zurückgegangen. Zusätzlich war in Dippmannsdorf am 12.10. eine
Waldschutzjagd. Auf der Strecke nur zwei Stücke Dam-Kahlwild. Ich fürchte, für Gastjäger ist Brandenburg "tot".
     
Bockjagd  in Tschechien im August (Blattzeit) 2016

Vom 31.07. bis 05.08.2016 war ich mit zwei Mitjägern -wie üblich - in Jihlava.


Die Blattzeit-Jagd war ungewoehnlich und außergewöhnlich zugleich. Ungewöhnlich: Mo nur Regen, Di und Mi etwas Regen, Di morgens Sturm. Dennoch schoss ich drei sehr gute - und richtige - Böcke. 

Wir waren zwar nur drei Jäger, brachten aber 10 Böcke mit, obwohl das Wetter "bescheiden" war. Regen, Sturm und teilweise zu kalt. Den Rest SEHR feucht und schwühl. Die Stimmung war dennoch bombig, wie fast immer bei uns. Besonders gut war diesmal das Essen in der Oasa: Hähnchen Cordon bleu, Honig-glasierter Schweinsbraten, mein Favorit: tschechischer Hackbraten und das Abschlußessen: Mariniertes (scharf) Schweinefilet gegrillt. Natürlich alles mit passenden Beilagen, Sossen usw. Einmal schoss ich auf der Pirsch, Schießstock, Bronze. Zwei schoss ich selbst herangeblattet, worauf ich stolz bin. Ich sah - wenn es nicht regnete - viel Rehwild, viele junge sehr starke Böcke (lässt auf herrlich Zukunft hoffen), heftiges Treiben, div. Rudel Muffel, auch mit jungen Widdern, Damwild und auch einen ca. 3-jährigen Hirsch, der lustigerweise aufs Piepen zustand. 

Geschossen habe ich in den Revieren (gelb markiert):

Bily Kamen

Pistov und

Usti (Simanov)

In Tschechien habe ich 2016 mit handgeladenen Patronen,  11,7 g Nosler Partition (Bleikern) geschossen.

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Am 02.08. bei der Morgenpirsch um 05:15 schoss ich diesen Bock vom Schießstock in einem Kleefeld auf 180 m im Revier Bily Kamen. 6 Jahre alt, 16 kg, 105,4 Pkt, Bronze.

 
Am 03.08. beim Morgenansitz um gleichfalls 05:15 schoss ich im Revier Pistov diesen Bock auf 104 m. Er kam aufs Piepen. Sehr alt, 8 - 9 Jahre, 16 kg, 74,8 Pkt.  
Am 03.08. beim Abendansitz um 20:00 schoß ich diesen Bock  in einem Feld auf 72 m im Revier Usti.  6 Jahre alt, 14 kg, 80 Pkt. Er kam gleichfalls aufs Piepen. .......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................


Bockjagd  in Tschechien im Mai 2016


Vom 22.05. bis 27.05.2016 war ich - wie üblich -  in Jihlava zur Bockjagd.  


Am 22.05. bei der ersten Abendpirsch um 20:45 schoss ich diesen Bock vom Schießstock in einem Kleefeld auf 140 m im Revier Kamen. 6 Jahre alt.
 
Am 23.05. bei der Morgenpirsch um 7:00 schoss ich im Revier Kamen diesen Bock auf 50 m freihändig, weil es sehr schnell gehen mußte, er hatte uns "spitz", halb schräg von vorne. Er benötigte einen Fangschuss. Sehr alt, 8 - 9 Jahre.  
Am 23.05. beim Abendansitz um 20:15 schoß ich diesen Bock mit Trägerschuß  in einem Kleefeld auf 140 m im Revier Rigelov. Wir vermuteten 4-5 Jahre. Er war leider nur drei und unglaublich schwer: 389g , 87 Pkt.
 
Es bewahrheitete sich mal wieder Horsts Spruch: Glatte dicke Stangen = sehr schwer.
 

Danach schlug das Wetter um, die Folgetage kam ich, bis zum 26.05. morgens, nicht mehr zu Schuss.

Da habe ich auf der Pirsch vom Schiessstock überhektisch auf über 200 m einen Bock angeschweist.


Wir waren vom Sitz (wo wir auf den Bock gewartet hatten) ca. 500 m in ein Kleefeld bis zu einer Senke gepirscht, ob er dort steht. Auf dem Rückweg sah ich einen Bock fast unter dem Sitz. Mein Jäger meinte, "das ist er".  Wir versuchten näher heran zu kommen, nach etwa der Hälfte der Strecke bekam
er uns offensichtlich "spitz". So schoss ich, ohne zuvor nachzumessen und umzustellen mit der 100 m Einstellung. Dummer Anfängerfehler! (Nach Schweiss und Schussbild Muskeltreffer, ggf. Lauf). In der Woche nach unserer Abreise wurde er gefunden, schon weitgehend gefressen.
75 - 80 Pkt-Klasse, Er hätte 4-5 Jahre alt sein sollen, leider waren es nur drei.
   

Namibia im Mai 2016 im Erongo-Krater      
Vom 12.05. bis 20.05.2016 war ich erneut in Namibia, diesmal im Erongo-Krater auf der  Lodge bei Peter Hinterholzer. Die Steinwüste ist landschaftlich sehr ergreifend und die "SINGENDEN STEINE sowie die Felsmalereien (-ritzungen) beeindruckend. Eigentlich wollte ich einen Kudu-Bullen schießen, die es dort reichlich geben sollte.

Leider hatte es seit zwei Jahren (hätte ich wissen können) dort nicht geregnet und es gab kaum schießbares Wild, nur Laubfresser, und die, die Wassermangel aushalten. So schoss ich nur eine alte Oryx-Kuh auf 140 m in der Nähe eines Wasserlochs beim Ansitz. 




Sowohl in Namibia als auch nachfolgend in Tschechien habe ich handgeladene Patronen mit 11,7 g Nosler Partition Geschossen verwendet.
 
       

Für die beeindruckenden Landschaftsbilder des Erongo-Gebietes HIER klicken.

Aufgang der Bockjagd im Mai 2016 im Revier

 

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Das Jagdjahr 2016 schien für mich einmal mehr gut anzufangen. Am 04.05.2016 schoss ich beim Abendansitz um  ca. 20:45 den abgebildeten Bock an Dreieckseichen auf 84 m. Ein schwacher 6-er, ich schätze ihn auf 3 Jahre plus. Leider erwies er sich nach dem Abkochen als Jährling! Also klarer Fehlabschuß!! Aufgebrochen hatte er erstaunliche 17 kg. Er lag im Knall. Es war der erste Bock mit "Bleifrei" (= Blaser CDC)
im Revier. Für mich war es erst der dritte Bock im Revier.
 
Diese "Traumtrophäe" wurde am gleichen Tag
fast zur gleichen Zeit von einer Mitjägerin geschossen.
Kaum zu glauben, auch ein Jährling!
 

Wir, das heißt Ruth, Milow und ich haben vom 19. - 21.03.2016 an der sehr schönen 38. Tagung des IVA in Riehe teilgenommen. Ich durfte einen Vortrag über das Thema "Bleifrei" halten. 


H.-J. Schick bei der Eröffnung

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